DESINFEKTION MIT OZON UND UV C STRAHLUNG

Anwendungsgebiete

Raumluftentkeimung
Wasserentkeimung
Oberflächenentkeimung (z.B. Verpackungen, Transportbänder)

Nur bei UV-C-Strahlung unterhalb von 200 nm werden Ionen gebildet, die eine Umwandlung von Luftsauerstoff in Ozon bewirken. Am effektivsten ist eine Strahlung von 185 nm. Ozon ist äußerst reaktiv und wirkt stark keimtötend. Es oxidiert organische Stoffe und baut z.B. Fette und andere geruchstragende Substanzen in Luft und Wasser ab. Ozon-Technologie wird dort eingesetzt, wo eine besonders schnelle, intensive Entkeimung und Entfettung notwendig ist, Menschen (oder Tiere) jedoch mit dem Gas nicht in Berührung kommen, z.B. in folgenden Bereichen: Luft- und Oberflächenentkeimung in Betriebspausen (z.B. über Nacht)
Entfettung und Geruchsbeseitigung in der Gastronomie
Entfettung und Geruchsbeseitigung in der Lebensmittelindustrie
Entkeimung und Geruchsbeseitigung in der Entsorgungsindustrie
Vorklärung von Industrieabwasser (Abwasser-Ozonisierung)

Desinfektion von Luft und Oberflächen durch UV-C-Strahlung und Ozon

Während UV-C-Strahlung ausschließlich die direkt bestrahlten Mikroorganismen in der Luft abtötet, ist mit der kombinierten Anwendung von UV-C-Strahlung und Ozon eine effektive Entkeimung sowohl der Luft als auch der Oberflächen, z.B. in Produktionsbetrieben, Kühl- und Lagerräumen möglich, die nicht direkt bestrahlt werden können. Das gasförmige Ozon erreicht auch Stellen, an denen mechanische Reinigungsvorgänge nicht oder nur unzureichend greifen (Kabelträger, Ritzen, Unterseiten von Maschinen etc.). Ozon beseitigt überdies zuverlässig starke Gerüche, z.B. in öffentlichen Toiletten und Müllräumen, und kann überall dort angewendet werden, wo direkte UV-C-Bestrahlung vermieden werden muss.

Universelle Hygiene in der Lebensmittelproduktion und -lagerung

Durch die steigenden Hygiene-Anforderungen in der Lebensmittelindustrie gewinnt die Beseitigung von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Viren durch UV-C-Licht und Ozon auch dort an Bedeutung. Eine Luft- und Oberflächen-Desinfektion auf UV-C- und Ozonbasis minimiert Produktionsausfälle, erhöht die Qualität und verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln, schützt vor Krankheiten und lässt sich im gesamten Produktionsprozess einsetzen. Ideal sowohl für Industriebetriebe als auch für Bäckereien, Schlachtereien, Kühl- und Lagerräume usw.
UV-C-/Ozon-Desinfektion in der Nahrungsmittelindustrie ...

Sanierung von Wasser-, Schimmel- und Brandschäden, Facility Management

Wo sich Menschen aufhalten und arbeiten, entstehen oft organische Verunreinigungen in der Luft, die zu gesundheitsgefährdenden mikrobiologischen Belastungen und unangenehmen Gerüchen führen können. Die Behandlung von Raumluft z.B. in Büros, Autos oder Hotelzimmern mit UV-C-Licht und Ozon beseitigt schnell Keime wie Schimmelsporen, Viren und Gerüche nicht nur an der Oberfläche. Speziell für die Gebäudetechnik bietet oxytec hochwirksame, kosteneffiziente und umweltfreundliche Lösungen zur Desinfektion von Oberflächen und zur Geruchsneutralisierung.
UV-C-/Ozon-Desinfektion im Facility Management ...

Saubere Luft und Geruchsbeseitigung in leeren Ställen und Hallen

In der Raumluft von Lebensmittelproduktions- und -lagerhallen sowie in Tierställen entstehen oft, bedingt durch die hohe Belastung mit organischen Substanzen, starke Gerüche und gesundheitsgefährdende mikrobiologische Belastungen. Anstelle von Formaldehyd oder Chlor kann die Grundreinigung der leeren Hallen bzw. Ställe in Zuchtpausen oder nach Seuchen und Krankheiten mit UV-C-Strahlung und Ozon durchgeführt werden. Die Behandlung der Raumluft beseitigt schnell Keime, Schimmelsporen und Gerüche. Oberflächen werden desinfiziert, die Haltbarkeitsdauer von Lebensmitteln wird erhöht.
UV-C-/Ozon-Desinfektion von Ställen und Hallen ...

UV-C-Entkeimung von Luft, Oberflächen und Wasser

Durch die steigenden Hygiene-Anforderungen in der Lebensmittelindustrie gewinnt die Beseitigung von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Viren durch UV-C-Licht und Ozon auch dort an Bedeutung.

Während UV-C-Licht Mikroorganismen in der Luft abtötet, ist mit der Anwendung von UV-C-Strahlung und Ozon auch eine effektive Entkeimung sowohl der Luft als auch der Oberflächen im Produktionsbetrieb möglich – auch dort, wo mechanische Reinigungsvorgänge nicht oder nur unzureichend greifen (Kabelträger, Ritzen, Unterseiten von Maschinen etc.).

Luft und Oberflächen: universelle Hygiene in der Lebensmittelverarbeitung

Eine Luft- und Oberflächen-Entkeimung auf UV-C-Basis minimiert Produktausfälle, schützt vor Krankheiten und lässt sich im gesamten Produktionsprozess einsetzen. Ideal sowohl für Industriebetriebe als auch für Bäckereien, Schlachtereien, Lagerräume usw.
UV-C-Desinfektion in der Nahrungsmittelindustrie ...

Klimaanlagen: gesunde Atemluft

oxytec Luftdesinfektionsanlagen versorgen Krankenhäuser, Großraumbüros, Hotels, Seniorenheime usw. mit sterilisierter Frischluft. Ihr Einsatz führt zu einer signifikanten Verbesserung der Arbeits- und Hygienebedingungen.
UV-C-Entkeimung von Klimaanlagen ...

Wasser: zuverlässige Hygiene und Umweltschutz

Wasser-Desinfektion mit oxytec UV-C-Anlagen ist eine umweltfreundliche und chemiefreie Methode zur Gewinnung von sauberem und hygienisch einwandfreiem Wasser. Die UV-C-Entkeimung hinterlässt keine unerwünschten Rückstände und ist universell einsetzbar.
UV-C-Desinfektion von Wasser ...

Wissenswertes über Ozon

Was ist eigentlich Ozon und wie wirkt es?

Von seiner Zusammensetzung ist Ozon denkbar einfach: Es besteht nur aus Sauerstoff. Während allerdings beim normalen Sauerstoff immer zwei Atome ein Molekül bilden, sind es beim Ozon jeweils drei.

In reinem Zustand ist Ozon ein bläuliches Gas von stechendem Geruch. Doch tritt es unter normalen Bedingungen immer nur als äußerst geringer Anteil der Luft auf. In solchen kleinsten Mengen entsteht Ozon ganz natürlich: Das Sonnenlicht mit seinen energiereichen Strahlungen bewirkt in gewissem Umfang die Umwandlung von drei normalen Sauerstoffmolekülen zu zwei Ozonmolekülen.

Das einmal entstandene Ozon hat eine äußerst starke Neigung, Reaktionen mit anderen Stoffen auszulösen, aus denen dann gänzlich neue Verbindungen hervorgehen. Oder es wandelt sich nach einiger Zeit wieder zu normalem Sauerstoff zurück. Erhöhte Konzentrationen von Ozon können also nur auftreten, wenn es eine Quelle gibt, die ständig neues Ozon produziert.

Ozon in der Erdatmosphäre

In einer Höhe von 20 Kilometern und mehr über der Erdoberfläche lassen die besonders energiereichen Anteile der Sonnenstrahlung – das UV-Licht – Ozon in großem Ausmaß immer wieder neu entstehen. Diese Ozonschicht in der Atmosphäre wirkt wie ein Schutzschild, denn sie absorbiert zum allergrößten Teil das UV-Licht, das für den Menschen und die anderen Lebewesen auf der Erdoberfläche gefährlich wäre. Hierin liegt das Problem mit Umweltgasen wie zum Beispiel den Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW): Sie steigen in der Atmosphäre auf und reagieren dort mit dem Ozon, es entsteht das so genannte Ozonloch.

Ozon in der Atemluft

Während Ozon in den Höhen der Atmosphäre die Gesundheit des Menschen schützt, kann es mitunter auf der Erdoberfläche durchaus schädliche Auswirkungen haben, wenn nämlich seine Konzentration in der Atemluft deutlich über den natürlichen Wert hinausgeht. Auch hierbei spielt die vom Menschen herbeigeführte Luftverschmutzung eine Rolle. Ohne diese läge die Ozonkonzentration selbst bei stärkster Sonneneinstrahlung noch in einem völlig unbedenklichen Bereich. Verschiedene Stoffe aber, die als Abgase oder andere Verunreinigungen in die Luft gelangen, gehen unter starker Sonnenbestrahlung mit normalem Sauerstoff eine komplexe Abfolge von Reaktionen ein. Diese produzieren im Resultat mehr Ozon, als durch entsprechende entgegengesetzte Reaktionen wieder zu normalem Sauerstoff zurückgebildet wird. So steigt die Ozonkonzentration in der Atemluft und kann im Hochsommer Werte erreichen, bei denen Warnungen ausgegeben werden, da es zu Schleimhautreizungen und Atemwegsschädigungen kommen kann.

Ozon in Reaktion mit anderen Substanzen

Im Prinzip reagiert Ozon nicht anders als normaler Sauerstoff: Die Atome der Sauerstoffmoleküle gehen mit den Bestandteilen anderer Moleküle neue Verbindungen ein, wobei gänzlich andersartige Stoffe entstehen können. Eine solche Oxidation geschieht etwa, wenn Eisen verrostet: Das Eisen verbindet sich mit Sauerstoff zu Eisenoxid. Analoge Prozesse gehen auch bei jeder Verbrennung vonstatten: Gas und Öl etwa, deren Moleküle ausschließlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen, verbrennen mit Sauerstoff zu Kohlendioxid und Diwasserstoffmonoxid, also Wasser.

Bei diesen Reaktionen spielt es hinsichtlich der Endprodukte zumeist keine Rolle, ob der Sauerstoff in normaler Form oder als Ozon daran beteiligt ist. Ein großer Unterschied besteht aber darin, dass Ozon wesentlich leichter solche Reaktionen eingeht. Man braucht also viel weniger Energie, um die Reaktion einzuleiten. Im Gegensatz zu normalem Sauerstoff reagiert Ozon mit sehr vielen Substanzen schon bei Zimmertemperatur.

Die umweltfreundliche Anwendung von Ozon

Die Reaktionsfähigkeit des Ozons machen sich verschiedene moderne Anwendungen zu Nutze. Es ist zum Beispiel für das Reinigen von Luft außerordentlich gut geeignet, weil es auch mit Geruchsstoffen, Fett und anderen Verunreinigungen bereitwillig in Reaktion tritt und diese im Resultat nahezu vollständig abbaut. Ähnlich verhält es sich mit Pilzsporen, Viren, Bakterien und anderen Mikroorganismen: Das Ozon oxidiert einzelne Elemente ihrer Struktur und deaktiviert so Krankheitserreger und Keime. Auch Pollen und andere Allergene kann Ozon unschädlich machen.

Umweltfreundlich ist ein solches Verfahren unter Einsatz von Ozon, weil keinerlei schädliche Rückstände entstehen – vom Ozon selbst bleibt am Ende nur normaler Sauerstoff übrig. Zudem ist der Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Methoden deutlich geringer, da für die Auslösung der Reaktionen kaum Energieaufwand anfällt.

Die technische Erzeugung von Ozon

Eine Methode zur gezielten Produktion von Ozon benutzt elektrische Entladungen. Auf ähnliche Weise entsteht Ozon auch bei Blitzschlägen sowie – unbeabsichtigt – bei Fotokopierern und Laserdruckern. Dieses Verfahren hat allerdings den Nebeneffekt, dass giftige, klimaschädigende Stickoxide entstehen.

Bei einer anderen Möglichkeit zur Gewinnung von Ozon werden UV-C-Strahlen auf normalen Sauerstoff gerichtet. Diese energiereichste Strahlungsart des UV-Lichtes bewirkt die Umwandlung in Ozon, wobei es sich letztlich um den gleichen Vorgang wie in der Ozonschicht in der Atmosphäre handelt.

Die künstliche Erzeugung von UV-C-Strahlen wiederum geschieht zum Beispiel mit so genannten Fotozonlampen. Bei sicherer Abschirmung der Strahlenquelle gegenüber der Umgebung ermöglichen diese eine zielgerichtete und kontrollierte Entstehung von Ozon – dort, wo es gebraucht wird. Der extrem aufwendige Transport von hochkonzentriertem Ozon entfällt.

Grundlagen der UV-C-Entkeimung

Wirkprinzip

UV-C-Licht ist mit 100 bis 280 Nanometern der kurzwelligste und damit energiereichste Bereich des ultravioletten Spektrums. Wenn organische Stoffe mit UV-C-Licht in Berührung kommen, werden die Strahlen von der Erbsubstanz (DNS) absorbiert und es kommt zu einer photochemischen Veränderung in der Helixstruktur. Dabei verketten bzw. verkleben zwei nebeneinander liegende Nukleinbasen, die Thymine, und werden für die Zellteilung unbrauchbar.

Mikroorganismen werden hierbei nicht im eigentlichen Sinne abgetötet, sie werden jedoch inaktiviert. Ein großer Vorteil dabei ist, dass es durch den Schaden an der zentralen Erbinformationskette zu keinen mutationsbedingten Resistenzen bei Mikroorganismen kommen kann.

Effektivität

Für die Abtötung von Mikroorganismen ist in erster Linie die Wellenlänge von 253,7 nm verantwortlich. Sie hat die stärkste Wirkung auf die im Zellkern der Mikroorganismen befindlichen Erbanlagen.
Die Wirksamkeit von UV-C-Licht bei der Inaktivierung von Mikroorganismen ist abhängig von der Bestrahlungsintensität und der Bestrahlungsdauer. Grundsätzlich weisen dabei einfach strukturierte Mikroorganismen (etwa Bakterien) eine deutlich höhere Empfindlichkeit auf als größere und komplexe Strukturen (z.B. Schimmel und Hefen). Folglich müssen komplexe Organismen entweder intensiver oder länger bestrahlt werden als einfache.

Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung der Methode ist die vollständige Bestrahlung des zu behandelnden Mediums, da UV-C-Licht nur an der Oberfläche wirkt. Es durchdringt auch keine Glasscheiben oder Transparentfolien.

Sicherheit

Da die Strahlung unterschiedslos alle organischen Strukturen beeinträchtigt, ist eine direkte Bestrahlung von Mensch und Tier unbedingt zu vermeiden.

xIn ausreichender Dosis (Produkt aus der Bestrahlungsstärke und der Expositionsdauer) verursachen UV-C-Strahlen beim Menschen Hautrötungen (Erytheme) und insbesondere schmerzhafte Augenentzündungen (Konjunktivitis). Aus diesem Grund sollten bestimmte Grenzwerte, wie z.B. von der American Conference of Governmental Industrial Hygienists herausgegeben, nicht überschritten werden.

Auch Lebensmittel sollten vor längerer UV-C-Einwirkung geschützt werden. Eine gezielte UV-C-Bestrahlung kann jedoch zur Haltbarmachung (z.B. von Brot) eingesetzt werden.

Um die Wirkung von UV-C-Strahlen für Menschen und Tiere gefahrlos nutzen zu können, werden zwei Verfahren angewandt:

*       UV-Strahlendecke: Bei dieser Methode wird dauerhaft eine bakteri